Spiel des Jahres: Nominierungen 2025
Heute hat die Jury Spiel des Jahres die Nominierungen für 2025 bekannt gegeben.
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Heute hat die Jury Spiel des Jahres die Nominierungen für 2025 bekannt gegeben.
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Jetzt also auch durchs Auenland: kooperativ – kennen wir. Legacy, also Fortsetzungsgeschichte – kennen wir auch. Und das alles als Stichspiel – Moment, da war was! Genau: „Die Crew“ sammelte 2020 den Kennerspielpreis für diese Idee ein. Es war klar, dass irgendwann auch andere Verlage diese drei Elemente mischen würden. So wie jetzt in „Der Herr der Ringe: Die Gefährten – Das Stichspiel“.
Die Hobbit-Crew
Das grandiose „6 nimmt!“ gehört sicherlich zu den Spielen, die ich am häufigsten gespielt habe. Minimale Regeln, Spannung, Schadenfreude, kurze Dauer – einfach perfekt. Über 30 Jahre ist der Klassiker alt. Jetzt probiert es der Verlag Amigo mal wieder mit einem neuen Produkt: „6 nimmt! Baron Oxx“.
Nicht besser, nur anders
Das war zu erwarten: Wegen anhaltenden Fachkräftemangels müssen jetzt bereits extraterrestrische Aushilfen angeheuert werden. Unfug? Von wegen: Wie lange muss man mittlerweile auf einen Gärtner warten? Eben! Den Job übernehmen im pfiffigen Familienspiel die namensgebenden „Gloomies“, die zu leuchten beginnen, wenn sie mit Blumen arbeiten dürfen.
Gärtner aus dem All
Das sieht doch nett aus: Im flachen Karton des hübsch gestalteten Familienspiels „Für die Krone“ befinden sich sieben feste, aufklappbare Schachteln mit dem Spielmaterial. Fünf davon sind für die Mitspieler, jeder erhält eine Kiste mit zehn Rubinen und einem Familienerbstück. Damit sollen wir uns bei Hof durchsetzen. Man ahnt: Es geht um Verrat! Und deshalb ist diese Spiel alles andere als nett.
Wüste Keilerei
Mit großer Disziplin und Schnelligkeit leeren sich an Sehenswürdigkeiten japanische Touristenbusse. In wenigen Minuten werden Gruppenfotos gemacht und es geht weiter. Nur so schafft man Europa in sechs Tagen. Jetzt sind wir zum Gegenbesuch eingeladen: Im gelungenen Kennerspiel „Auf nach Japan“ sind wir vor allem mit dem Zug unterwegs.
Rundreise in 45 Minuten
Es ist eine der Überraschungen des Spielejahres 2025: Das kooperative Wort-Assoziationsspiel „Komm zum Punkt“. Der Verlag Denkriesen ist bislang eher für einfache oder feucht-fröhliche Spiele bekannt, die Spielesammler kaum interessieren. Doch die neuste Rechnung ging auf: Für „Komm zum Punkt“ sind mit Ralf zur Linde und Klaus-Jürgen Wrede zwei bekannte Autoren verantwortlich. Und ihr Spiel ist gelungen.
Nur ein Wort
Gegen die Neuauflage von guten Spielen ist nichts einzuwenden. Vor allem, wenn das seltene Kunststück gelingt, sie dabei noch zu verbessern. So wurde aus den Zweipersonenspiel „7 Wonders Duel“ (2015) jetzt „Der Herr der Ringe: Duell um Mittelerde“. Denn mit Vitamin Hobbit verkaufen sich Spiele gleich noch mal besser.
Mit Vitamin Hobbit
„Nach 200 Metern rechts abbiegen!“ Wir haben uns an Navigationssysteme so sehr gewöhnt, dass wir uns die Strecke von A nach B gar nicht mehr merken. Warum auch? Manche plumpsen sogar ins Hafenbecken, weil die Fähre nicht da ist. Wann habt Ihr denn das letzte Mal an einer Tankstelle nach dem Weg gefragt? Na also! In „Landmarks“ ist einer von uns das Navi – und soll die anderen auf einer Insel ins Lager lotsen.
Hinterm Fluch rechts ab
Wenn der Wahl-Mallorciner Ralf zur Linde ein neues Würfelspiel rausbringt, sollte man genau hinschauen. Darunter sind immer wieder kleine Perlen. Wie zum Beispiel das sehr gelungene „Dizzle“ (Schmidt). Jetzt gibt es wieder Nachschub: „Brilliant“ heißt die bei Ravensburger erschienene Zockerei. Die auch Menschen mit Spielerfahrung beschäftigt.
Flotte Würfelei